Einsatz #4: B4: Brand landwirtschaftliches Anwesen

Gestern um 05:30Uhr wurden wir zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren, war bereits ein größerer Gebäudeteil in Vollbrand.

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Da sich die Löschwasserversogung am Anfang nur auf den Nahe angrenzenden Wenzenbach konzentrierte, mussten ersteinmal Saugschläuche gekuppelt werden um das TLF aus Wenzenbach und die Drehleiter aus Lappersdorf mit Wasser versorgen zu können.

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Erst als weitere Kärfte aus Regensburg (LZ Sallern, LZ Schwabelweis und LZ Keilberg) nachrückten, nahmen wir auch den Hydranten am Unterackerhof in Betrieb.

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Die Löscharbeiten fanden größtenteils unter Atemschutz statt. Ca. 30 Atemschutztrupps waren im Einsatz. Als Nachforderung wurde auch die FF Neutraubling verständigt, um noch Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle zu bringen. Die bereits gebrauchten Geräte wurden dann auch gleich zur Atemschutzpflegestelle mitgenommen.

Nachdem der Brand soweit unter Kontrolle war, wurde auch unmittelbar danach begonnen Kräfte aus dem Einsatz herauszulösen. Für die Nachlöscharbeiten der Strohberges und der Hackschnitzel blieben dann nur noch die 3 Gemeindefeuerwehren aus Wenzenbach, Hauzenstein und Grünthal an der Einsatzstelle.

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Zug um Zug wurden auch diese Kräfte weiter reduziert bis auch schließlich wir gegen 15Uhr abrückten.

Aber dann war natürlich für uns nur der Einsatz an der Einsatzstelle beendet, jedoch musste das Fahrzeug gereinigt, aufgetankt und mit neuen Schläuchen und Atemschutzgeräten wieder bestückt werden, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

 

Danke an alle vor Ort anwesenden Einsatzkräfte für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

Bericht Mittelbayerische Zeitung

 

TVA Bericht

 

Um 17:19Uhr haben wir nochmal einen Alarm auslösen lassen, da es am Hölzhof nochmals vereinzelt zu kleineren Nachlöscharbeiten kam.

Sowohl im Hackschnitzelberg wie auch im Stroh haben sich nochmals vereinzelt ein paar Glutnester gebildet, die dann bei den Nachlöscharbeiten, sofort Flammen schlugen, als ein wenig Sauerstoff hinzu kam.

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Wir haben die Einsatzstelle nach ca. 1 Stunde wieder verlassen, jedoch den kompletten Löschaufbau nochmals liegen lassen (wie bereits am Nachmittag), falls es in der Nacht nochmal zu solchen Glutnestern kommen sollte.

Um ca. 21Uhr machte unser Kommandant dann mit Hilfe der Wärmebildkamera dann nochmals eine Nachkontrolle, bei dem jedoch der Brandleider sich selber um die Glutnester annahm und kein eingreifen unserer Wehr erforderlich war.

 

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